Die schweren Waldbrände in Griechenland sind weiter außer Kontrolle. Besonders kritisch ist die Lage in der Küstenregion um Porto Germeno, rund 60 Kilometer westlich von Athen. Starke Winde treiben die Flammen immer wieder an und erschweren die Löscharbeiten.
Fernsehbilder zeigen meterhohe Feuerwände, die sich über Hügel und Wälder ausbreiten. Die Flammen ragen dabei deutlich über die rund 20 Meter hohen Aleppo-Kiefern hinaus.
Wegen der heftigen Böen können Löschflugzeuge und Hubschrauber derzeit nicht eingesetzt werden. Hunderte Feuerwehrleute kämpfen deshalb am Boden gegen das Feuer. In einigen Gebieten können sie sich den Flammen jedoch nicht einmal nähern.
Auch weiter westlich, in der Region Fokida, wütet ein großer Waldbrand. Mehrere Ortschaften wurden inzwischen evakuiert.
dpa/mh