Vor der nordfranzösischen Küste sind vier Menschen ums Leben gekommen, nachdem sie versucht hatten, den Ärmelkanal zu überqueren. Das haben die örtlichen Behörden mitgeteilt.
Drei der Todesopfer wurden am Donnerstagmorgen in einem Schlauchboot vor der Küste von Dunkerque nahe der belgischen Grenze von Rettungskräften entdeckt. Die Menschen waren in der Nacht zu einer Überfahrt aufgebrochen, gerieten aber in Schwierigkeiten. Sie konnten nicht mehr reanimiert werden.
Ein weiterer Migrant starb vor der Küste von Hardelot. Dort war sein Boot gekentert. Sechs weitere Menschen wurden leicht verletzt.
Seit Jahresbeginn sind bereits mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen, als sie versuchten, den Ärmelkanal von Frankreich ins Vereinigte Königreich zu überqueren. Die Meerenge ist eine der verkehrsreichsten Schifffahrtsrouten der Welt und regelmäßig Schauplatz tödlicher Schiffbrüche.
belga/vrt/dpa/est