In Südeuropa haben die Hitzewelle und kräftiger Wind die Waldbrände weiter angefacht. Tausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht. In Frankreich, Spanien, Griechenland und der Türkei flammten neue Brände auf.
Auf der griechischen Insel Kreta wüten mehrere Waldbrände. Starke Winde erschweren die Löscharbeiten erheblich und verhindern den Einsatz von Löschflugzeugen. Rund 8.000 Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Auf der Insel Lesbos gelang es, einen Brand unter Kontrolle zu bringen.
Bei den Waldbränden in Griechenland sind drei Feuerwehrmänner ums Leben gekommen. Zwei Feuerwehrmänner waren am Mittwochabend auf der Insel Kreta gestorben. Sie hatten mit ihrem Löschfahrzeug im dichten Rauch die Orientierung verloren. Ein dritter Feuerwehrmann wurde am Donnerstag nahe einem Feuer auf der Insel Peloponnes tot aufgefunden.
In Frankreich brennt es in drei zusätzlichen Regionen, unter anderem nahe der Großstadt Dijon. Im Raum Bordeaux an der Atlantikküste konnte ein Ausbreiten der Flammen hingegen verhindert werden.
Im Nordwesten von Spanien brennt ein Nationalpark an der Grenze zu Portugal. Auch im Westen und Süden der Türkei bekämpft die Feuerwehr mehrere Brände, die auch Wohngebiete erreichten.
dpa/vrt/rtbf/jp