Die Menschen haben bereits am 30. Juli die Rohstoffe aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann. Den sogenannten Erdüberlastungstag berechnet die Organisation Global Footprint Network jedes Jahr aufs Neue.
Ab diesem Datum lebt die Menschheit ökologisch betrachtet auf Pump: Sie beansprucht mehr Acker- und Weideland, Fischgründe und Wald, als rechnerisch zur Verfügung stehen, und stößt mehr Kohlendioxid aus, als Wälder und Ozeane aufnehmen können. Um den tatsächlichen Bedarf der Menschen zu decken, wären rechnerisch 1,73 Erden nötig.
dpa/jp