Nach dem Anschlag am Rande des Christopher Street Days in Berlin hat sich der deutsche Innenminister Dobrindt für einen verschärften Umgang mit sogenannten extremistischen Gefährdern ausgesprochen.
In Interviews forderte er, dass erwachsene Gefährder nicht mehr nach dem Jugendstrafrecht behandelt werden dürften. Er sprach sich zudem für einen verstärkten Einsatz von elektronischen Fußfesseln und eine einheitliche Regelung zur Präventivhaft für Gefährder aus.
Am Brandenburger Tor in Berlin haben erneut Hunderte Menschen der Opfer des Anschlags gedacht und Blumen niedergelegt. Außerdem gab es in vielen deutschen Städten Mahnwachen mit hunderten Teilnehmern.
dpa/jp