Der Olymp in Griechenland ist in das Unesco-Weltkultur- und Naturerbe aufgenommen worden. Das hat das Welterbekomitee auf seiner Tagung im südkoreanischen Busan einstimmig beschlossen. Der knapp 3.000 Meter hohe Berg gilt in der griechischen Mythologie als Sitz der Götter und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen des Landes.
Mit der Auszeichnung würdigt die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur den Olymp als Stätte von außergewöhnlichem universellem Wert. Auch ökologisch besitzt der Olymp große Bedeutung. Das Gebirge ist Heimat von fast 2.000 Pflanzenarten, darunter zahlreiche, die ausschließlich dort vorkommen. Seltene Greifvögel, Braunbären und Wildziegen finden in dem Gebiet ebenfalls einen geschützten Lebensraum.
Nach Angaben der griechischen Regierung sollen mehr als zehn Millionen Euro in den Schutz der Region fließen.
dpa/moko