Jahrzehnte nach dem Absturz haben Forscher das Wrack eines lange verschollen geglaubten Pan-Am-Fliegers vor der Küste von Puerto Rico entdeckt. Dem sei eine jahrelange Suche vorangegangen, teilten das Medienunternehmen Warner Bros. Discovery und die Air/Sea Heritage Foundation mit, die maßgeblich an der Suche beteiligt waren. Der Flieger sei am 2. Juni mit hochauflösendem Sonar geortet worden.
Die Maschine war am 11. April 1952 in Puerto Rico abgehoben. Kurz nach dem Start seien mehrere Triebwerke ausgefallen, was den Piloten zu einer Notlandung im Meer gezwungen habe. Laut Discovery überlebten zunächst alle Insassen den Aufprall. Da aber keine Sicherheitseinweisung erfolgt war und kein koordinierter Evakuierungsplan existierte, gerieten die Passagiere in Chaos, als das Flugzeug in weniger als drei Minuten voll Wasser lief und sank, hieß es. 52 Menschen starben bei dem Unfall, zwölf Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden.
dpa/est