Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat ihre Empfehlungen zu den zulässigen Höchstmengen des Schadstoffs TFA verschärft. Der neue Wert ist mehr als dreimal so niedrig wie der bisherige. TFA gilt als das kleinste und langlebigste Element der PFAS-Stoffe, die auch als ewige Chemikalien bezeichnet werden.
Was die Wallonische Region betrifft, so liege der Wert im Leitungswasser 200 Mal unter der Tagesmenge, die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit als schädlich eingestuft wird, sagte der wallonische Gesundheitsminister Yves Coppieters in der RTBF.
Seiner Ansicht nach gehört die Wallonie zu den Regionen in Europa, die bei den Kontrolle von PFAS-Stoffen und von TFA am fortschrittlichsten seien. PFAS-Stoffe werden häufig in der Industrie eingesetzt.
Eine Erhebung in Gemeinden in der Wallonie, in denen besonders hohe PFAS-Werte festgestellt wurden, ergab im April, dass der Konsum von Leitungswasser sowie von Eiern aus eigener Haltung und Gemüse aus Privatgärten zu den entscheidenden Faktoren für die hohe PFAS-Belastung zählen.
rtbf/belga/moko