Bei einem Besuch des Waldbrandgebietes nordöstlich von Madrid hat der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez zu einem parteiübergreifenden "Staatspakt gegen den Klimanotstand" aufgerufen.
In der Region Kastilien-La Mancha ist mittlerweile eine Fläche von mehr als 32.000 Hektar durch die Flammen zerstört worden. Die Einsatzkräfte äußerten sich vorsichtig optimistisch, den Brand in den kommenden Tagen in den Griff zu bekommen.
Die Erfolge bei den Löscharbeiten ließen hoffen, dass die Brandlage bald stabilisiert werden könne. Allerdings könnten die für Donnerstag angekündigten stärkeren Winde die Lage erneut verschärfen. Wegen der verbesserten Lage durften die Bewohner von fünf zuvor geräumten Ortschaften am Mittwoch in ihre Häuser zurückkehren.
Nach Daten des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus sind in Spanien seit Jahresbeginn landesweit bereits rund 123.000 Hektar verbrannt - knapp dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum.
dpa/moko