Die Behörden in Frankreich warnen Wanderer vor dem Trinken von Wasser aus Gebirgsflüssen, nachdem etliche erkrankte Touristen per Hubschrauber in Kliniken gebracht werden mussten. Vor einigen Tagen seien in den Pyrenäen zwei Gruppen mit insgesamt neun Wanderern, die Wasser aus Bächen und Seen getrunken hatten, mit massivem Brechdurchfall in die Klinik nach Tarbes geflogen worden, berichtete die Zeitung "Sud-Ouest". Tags zuvor seien zwei weitere Wanderer betroffen gewesen.
Auch wenn das Wasser der Gebirgsbäche klar und frisch erscheint, sei es nicht unbedingt trinkbar und könne schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen, betonte die Präfektur der Hautes-Pyrénées. Gründe könnten Fäkalien von Tieren und menschliche Abfälle sein, die in den Gewässern landeten. Stattdessen sollten Wanderer auf sichere Wasserquellen wie Leitungswasser oder Wasser aus Flaschen zurückgreifen.
dpa/est