Nicaraguas Präsident Daniel Ortega will künftig keine Wahlen mehr abhalten. Das kündigte Ortega bei einer Veranstaltung zum Jahrestag der Revolution von 1979 an.
Seine Amtszeit endet im kommenden Jahr. Zur Begründung erklärte Ortega, Wahlen seien nicht fair, weil Oppositionsparteien von den USA unterstützt würden. Ortega regiert Nicaragua seit 2007.
Die Präsidentschaftswahl 2021 war international umstritten, nachdem mehrere wichtige Oppositionspolitiker vor der Abstimmung festgenommen worden waren.
vrt/okr