Heftige Unwetter haben im Norden Chiles mindestens zehn Menschen das Leben gekostet. Nach Angaben der Behörden werden außerdem vier Menschen vermisst und 17 weitere verletzt.
Die Regierung hat für das am stärksten betroffene Gebiet den Notstand ausgerufen und setzt das Militär zu Rettungseinsätzen ein. Rund 2.000 Häuser wurden zerstört oder beschädigt. Außerdem sind fast 100.000 Menschen wegen unpassierbarer Straßen von der Außenwelt abgeschnitten.
Besonders betroffen sind die Regionen Coquimbo und Atacama. Dort haben Überschwemmungen, Erdrutsche und Stromausfälle auch die Trinkwasserversorgung beeinträchtigt.
belga/okr