Mehr als drei Wochen nach dem Doppel-Erdbeben in Venezuela steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Sie hat jetzt die Marke von 5.000 überschritten. Mehr als 16.700 Menschen seien zudem verletzt worden. Das teilte der Präsident der Nationalversammlung mit.
Nach den verheerenden Erdbeben vom 24. Juni hat die Europäische Union 20 Millionen Euro für humanitäre Hilfe zur Verfügung gestellt. Seit dem Erdbeben sind außerdem 80 Tonnen Hilfsgüter über eine Luftbrücke nach Venezuela gebracht worden.
Unterdessen hat ein starkes Erdbeben Südmexiko erschüttert und war im Nachbarland Guatemala ebenfalls zu spüren. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte ereignete sich das Beben der Stärke 7,3 vor der mexikanischen Pazifikküste südwestlich von Puerto Madero. Eine Tsunami-Warnung wurde herausgegeben. Menschen sollen sich von der Küste fernhalten.
Auf das Beben folgten mindestens 39 mittelschwere bis starke Nachbeben. Berichte über größere Schäden oder Opfer gibt es bisher nicht.
dpa/okr