In Japan hat das Parlament wie erwartet eine Änderung des Kaiserhausgesetzes verabschiedet, das seit dem Jahr 1947 galt. Damit will die konservative Regierung die Zukunft der Monarchie durch Adoptionen sichern. Frauen bleibt der Thron jedoch verwehrt.
Künftig soll es wieder möglich sein, männliche Mitglieder von ehemaligen Seitenlinien in die Kaiserfamilie aufzunehmen. Diese Seitenlinien hatten nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Status verloren und sind seither Privatpersonen.
Der Kaiser von Japan, Naruhito, hat eine Tochter, Prinzessin Aiko, die bei den Japanern sehr beliebt ist. Sie wird seine Nachfolge nicht antreten können.
dpa/est