Fünf Monate nach dem brutalen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz ist der Angeklagte zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der 26-Jährige hatte Anfang Februar keine Fahrkarte und schlug den Schaffner so heftig, dass der Mann eine tödliche Hirnblutung erlitt.
Das Urteil des Landgerichts Zweibrücken erging wegen Körperverletzung mit Todesfolge und ist noch nicht rechtskräftig. Der Anwalt der Hinterbliebenen hatte bereits vor dem Richterspruch angekündigt, Revision einzulegen. Die Opferfamilie fordert eine Verurteilung wegen Totschlags oder Mordes.
dpa/sh