In Frankreich, Spanien, Portugal und Griechenland wüten Waldbrände. Westlich von Perpignan ist seit Samstagabend eine Fläche von rund 1.000 Hektar verbrannt.
400 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Der Wind erschwert die Löscharbeiten. Wohngebiete sind bislang nicht in Gefahr.
Im Departement Drôme im Südosten des Landes brennt es seit drei Tagen. In der Nacht hat sich die Brandfläche in einer hügeligen Gegend deutlich ausgeweitet. Rund 300 Hektar sind mittlerweile betroffen.
An der Costa Brava im Nordosten Spaniens ist der Waldbrand weitgehend unter Kontrolle. 2.300 Hektar sind von dem Feuer in Mitleidenschaft gezogen worden. Eine Person wurde vorläufig festgenommen, weil sie in Verdacht steht, den Brand durch Fahrlässigkeit ausgelöst zu haben.
In Katalonien ist die Ausgangssperre in sieben Gemeinden aufgehoben worden. Aufgrund eines Waldbrandes war die Bevölkerung aufgerufen worden, ihre Häuser und Wohnungen vorerst nicht zu verlassen.
Weitgehend unter Kontrolle ist ein Waldbrand im Norden Portugals. Laut dem Zivilschutz hat das Feuer eine Fläche von rund 13.000 Hektar zerstört.
In Griechenland ist am Samstag in der Nähe von Thessaloniki ein Waldbrand ausgebrochen. Die Flammen griffen auf eine Wiederverwertungsanlage und eine Textilfabrik über. Nach Angaben von Anwohnern waren mehrere Explosionen zu hören. Die Löscharbeiten dauern an, die Lage ist aber unter Kontrolle, teilte die Feuerwehr mit.
belga/vrt/moko