Knapp vier Jahre nach den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines hat die deutsche Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Beteiligten erhoben. Dem ukrainischen Staatsbürger werden unter anderem das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und die Zerstörung von Bauwerken vorgeworfen.
Der Beschuldigte sitzt seit Ende vergangenen Jahres in Deutschland in Untersuchungshaft. Er war zuvor aufgrund eines europäischen Haftbefehls in Italien festgenommen worden.
Die Nord-Stream-Pipelines zwischen Russland und Deutschland waren im September 2022 durch mehrere Explosionen in der Ostsee schwer beschädigt worden. Wer den Anschlag in Auftrag gab, ist weiterhin ungeklärt.
dpa/vk