In Spanien haben im Rahmen eines speziellen Regierungsprogramms mehr als eine Million Ausländer ohne Papiere einen Antrag auf Legalisierung ihres Aufenthalts gestellt. Die Frist für die Aktion endete am Dienstag.
Die Behörden haben nun drei Monate Zeit, um den Antragstellern eine ausschließlich für Spanien gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis zu erteilen, oder diese abzulehnen. Wer einen Antrag gestellt hat, musste nachweisen, dass er sich seit mindestens fünf Monaten in Spanien aufgehalten hat und nicht vorbestraft ist.
Der sozialistische Regierungschef Sanchez bezeichnete die sogenannte Regularisierung als gute Entscheidung für die spanische Wirtschaft. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Integration von Migranten das Land vor Herausforderungen stelle.
dlf/RoP