Bei der Explosion in Monaco mit drei Schwerverletzten geht die Staatsanwaltschaft zunächst nicht von einem Terroranschlag aus. Es gebe zurzeit keine Hinweise für eine solche Einstufung, sagte der zuständige monegassische Staatsanwalt.
Ermittelt werde wegen versuchter Tötung und einer Sprengstoffstraftat. Zur Identität der Opfer machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben. Nach Medienberichten soll es sich um den ukrainischen Oligarchen Wadym Jermolajew, seine Ehefrau und einen Sohn des Paares handeln.
Die Verletzten seien noch nicht verhört worden, sagte der Staatsanwalt. Die Frau schwebe weiterhin in Lebensgefahr. Alle drei kamen in eine Klinik ins südfranzösische Nizza.
Montagabend hatte es in Monaco am Eingang eines Wohngebäudes eine heftige Explosion gegeben. Zuvor hatte ein Mann dort den Angaben nach ein Paket abgelegt.
Der Verdächtige, der am Abend wohl zu Fuß vom Tatort geflohen war, sei noch nicht festgenommen worden. Man sei ihm aber auf der Spur, die Polizei versuche, seinen Weg nachzuzeichnen und ihn zu identifizieren.
dpa/sh