Knapp eine Woche nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela werden immer noch Menschen lebend gefunden. Salvadorianische Einsatzkräfte erreichten in der Nacht auf Dienstag einen 44-jährigen Mann unter den Trümmern eines Einkaufszentrums. Der Mann wird über einen Schlauch mit Wasser versorgt, während die Rettungsarbeiten andauern.
Feuerwehrleute aus Ecuador melden die Rettung eines zwölfjährigen Jungen. Auch ein Hund ist unter den Geretteten. Das Tier mit Namen "Giselle" wurde nach einem fünfstündigen Einsatz aus den Trümmern gezogen.
Die Zahl der Toten nach den beiden Erdbeben liegt nach Angaben der venezolanischen Regierung derzeit bei 1.719. Nach einer Modellrechnung der US-Erdbebenwarte (USGS) könnte die Zahl der Toten in die Zehntausende gehen.
Erschwert werden die Sucharbeiten durch zahlreiche Nachbeben.
dpa/sh