Während der extremen Hitzewelle in Frankreich sind rund 1.000 Todesfälle mehr als im Durchschnitt registriert worden. Das geht aus vorläufigen Zahlen der nationalen Gesundheitsbehörde Frankreichs hervor.
Demnach entfielen rund 85 Prozent der registrierten Todesfälle auf Menschen ab 65 Jahren. Besonders auffällig sei der Anstieg der Todesfälle in Privathaushalten, der um rund 40 Prozent höher liege als üblich. Das betreffe vor allem den Großraum Paris.
Die Behörde geht davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen, wenn alle Informationen vorliegen, deutlich höher liegen. Außerdem träten gesundheitliche Folgen extremer Hitze häufig erst zeitverzögert auf. Nach Tagen außergewöhnlicher Hitze gingen die Temperaturen in weiten Teilen Frankreichs am Sonntag wieder zurück.
dpa/est