Am dritten Tag nach den verheerenden Erdbeben ist der Verbleib von Zehntausenden Menschen in Venezuela weiterhin unklar.
Die Zahl der Toten liegt bislang weiterhin bei mindestens 920, mehr als 3.000 Menschen wurden verletzt. Befürchtet wird aber, dass noch Tausende Menschen unter Trümmern eingeschlossen sein könnten. Die Suche nach Vermissten wird entsprechend unermüdlich unter schwierigen Bedingungen fortgesetzt.
Viele Bewohner in den betroffenen Regionen haben am dritten Tag nach den Beben kein festes Dach über dem Kopf. Am vergangenen Mittwoch hatten zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 insbesondere den Norden des Landes erschüttert.
Angesichts der katastrophalen Lage appellierte Venezuelas geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez an den Zusammenhalt der Bevölkerung.
dpa/rop/vk