Volkswagen plant offenbar deutlich größere Einschnitte als bisher bekannt. Laut einem Medienbericht prüft der deutsche Autobauer, bis zu 100.000 Stellen abzubauen. Bislang hatte VW etwa halb so viele Arbeitsplätze genannt.
Außerdem stehen laut dem Bericht in Deutschland vier Werksschließungen zur Diskussion: drei Volkswagen-Standorte und ein Audi-Werk. VW-Vorstandschef Blume stellte die Pläne demnach bereits dem Vorstand vor. Im kommenden Monat sollten sie dem Aufsichtsrat präsentiert werden.
Volkswagen bestätigte die Details nicht. Ein Sprecher sagte lediglich, der Konzern müsse sich tiefgreifend verändern und arbeite an einem Zukunftsplan.
Volkswagen steht unter Druck. Höhere US-Zölle, schwächere Verkäufe in China und die wachsende Konkurrenz belasten das Geschäft. Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall kündigten an, sich gegen mögliche weitere Einschnitte zu wehren.
belga/vk