Bei einem riesigen Felsabbruch an der Steilküste des französischen Badeorts Biarritz ist eine Taucherin ums Leben gekommen.
Zum Zeitpunkt des Unglücks am Mittwochabend waren drei Taucher unterhalb der Klippen unterwegs. Zwei von ihnen wurden von herabstürzenden Gesteinsmassen getroffen. Einsatzkräfte konnten die Leiche einer Frau bergen. Nach ihrem Begleiter wird weiter gesucht. Einer der Taucher blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.
Das Unglück ereignete sich am Miramar-Strand. Dort hielten sich wegen der Hitzewelle noch viele Menschen auf. Die Stadt sperrte den Bereich großräumig und verhängte ein Badeverbot.
Zur Ursache des Felsabbruchs machten die Behörden zunächst keine Angaben. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall und einem plötzlichen Einsturz der Klippe. Die Ermittlungen dauern an.
dpa/vk