In Griechenland streiken Beschäftigte im Tourismus, Gastronomie und Bauwesen. Sie legten am Mittwoch landesweit für 24 Stunden die Arbeit nieder. In Athen und weiteren Städten kam es zu Protesten vor dem Arbeitsministerium.
Die Gewerkschaften fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Sie beklagen niedrige Einkommen und lange Arbeitstage und verwiesen auf die stark gestiegene Zahl von Touristen. Im vergangenen Jahr besuchten fast 38 Millionen Menschen das Land.
Viele Hotels hatten sich auf die Streiks eingestellt. Die Auswirkungen auf Reisende blieben daher begrenzt. Große Bauprojekte stehen still, darunter das Ellinikon-Projekt in Athen, das größte Stadterneuerungsprojekt Europas.
Die Gewerkschaften kündigten an, den Druck bei Bedarf zu erhöhen.
belga/vk