Israel hat laut einem neuen UN-Bericht im Gazastreifen und im Westjordanland gezielt Kinder ins Visier genommen. Laut dem Bericht sind seit dem terroristischen Massaker der Hamas und anderer islamistischen Gruppen in Israel im Oktober 2023 bis zum Waffenstillstand vom Oktober 2025 mindestens 20.179 Kinder im Gazastreifen als direkte Folge des militärischen Konflikts getötet worden, darunter mindestens 5.000 Kinder jünger als vier Jahre.
Mehr als 44.000 Minderjährige seien verletzt worden Auch wurden palästinensische Kinder den UN-Angaben zufolge verhaftet und in israelischen Gefängnissen gefoltert und schwer misshandelt. Zudem hätten israelische Sicherheitskräfte sexuelle Gewalt gegen Kinder als Teil der kollektiven Beschämung und Unterdrückung eingesetzt.
dpa/mh