Sieben Wochen nach dem Sturz der proeuropäischen Reform-Regierung ist im EU- und Nato-Land Rumänien eine neue Regierungsbildung gescheitert. Das Parlament lehnte den Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten, Adrian Vestea, ab. Er bekam nur 189 Stimmen, 23 Parlamentarier votierten gegen ihn. Für seine Wahl zum Regierungschef hätte Vestea die absolute Mehrheit von 233 Stimmen gebraucht.
Mit dem Ergebnis ist eine Neuauflage der bisher regierenden Koalition der proeuropäischen liberalkonservativen PNL und der als korrupt kritisierten PSD gescheitert. Nun muss Staatspräsident Nicusor Dan dem Parlament einen neuen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten vorschlagen.
dpa/sh