In Kolumbien hat der rechtsgerichtete Anwalt und Politik-Neuling de la Espriella die Präsidentschaftswahl gewonnen. Er setzte sich bei der Stichwahl knapp gegen den linken Senator Cepeda durch. Offiziellen Wahlergebnissen zufolge trennt beide Kandidaten nur ein Stimmenunterschied von einem Prozent.
Damit vollzieht Kolumbien einen scharfen Rechtsruck. De la Espriella gilt als Hardliner. Er hat den Bau von zehn Großgefängnissen angekündigt und plant eine Militäroffensive, um den Drogenanbau im Land zu bekämpfen. Seine Kandidatur wurde von US-Präsident Trump unterstützt.
dpa/belga/jp