Der Staatssicherheitsdienst ist zwischen Mai 2025 und dem Frühjahr 2026 Ziel eines Cyberangriffs geworden. Das berichten übereinstimmend mehrere belgische Medien.
Nach bisherigen Erkenntnissen lag die Sicherheitslücke nicht beim Nachrichtendienst selbst, sondern beim US-amerikanischen Cybersicherheitsunternehmen Ivanti, das an der Absicherung der Kommunikation beteiligt ist. Über eine Schwachstelle in der Software verschafften sich Angreifer möglicherweise Zugang zu persönlichen Daten, Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Mitarbeitern.
Das interne Netzwerk des Staatssicherheitsdienstes soll jedoch nicht betroffen sein. Daher seien auch keine geheimen und vertraulichen Informationen entwendet worden. Wer hinter dem Angriff steckt und was mit den möglicherweise gestohlenen Daten geschehen ist, bleibt bislang unklar. Der Staatssicherheitsdienst wollte den Vorfall bisher nicht kommentieren.
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