Zwei UN-Organisationen , die Welternährungsorganisation (FAO) und das Welternährungsprogramm (PAM) haben zu frühzeitiger Hilfe wegen des Wetterphänomens El Niño aufgerufen. Nach Einschätzung der Experten könnte El Niño Ende des Jahres einen besonders starken Höhepunkt erreichen.
Die Vereinten Nationen befürchten zusätzliche Dürren, Überschwemmungen und andere Wetterextreme in Teilen Afrikas, Asiens sowie Lateinamerikas. Die beiden Organisationen wollen nach eigenen Angaben fast neun Millionen Menschen in besonders gefährdeten Ländern unterstützen. Dafür seien zusätzliche Mittel von rund 167 Millionen US-Dollar nötig.
Die Hilfsmaßnahmen umfassen Bargeldhilfen, widerstandsfähiges Saatgut, den Schutz von Nutztieren sowie Frühwarnsysteme. Die UN-Organisationen betonten, vorbeugende Hilfe sei deutlich wirksamer und günstiger als ein Eingreifen nach dem Ausbruch einer Krise.
belga/vk