Fast die Hälfte aller Kinder weltweit - rund 1,1 Milliarden - ist einem Unicef-Bericht zufolge mindestens drei Klimagefahren gleichzeitig ausgesetzt. Dürren, extreme Hitze über 35 Grad und Hitzewellen sind demnach die häufigste Kombination von Klimagefahren. Das geht aus dem Jahresbericht des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen hervor. Nahezu jedes Kind der Welt sei mindestens einer Klimagefahr ausgesetzt, heißt es dort.
Vor allem Kinder in Afrikas Sahel-Region, in Bangladesch sowie in den Ländern Myanmar und Pakistan sind betroffen, so Unicef.
Aber auch in Belgien bleiben Kinder von Klimafolgen nicht verschont. Sie sind vor allem einer schlechten Luftqualität ausgesetzt.
Kinder leider stärker unter den Folgen des Klimawandels als Erwachsene. Ihre Körper erhitzen sich schneller und sie atmen doppelt so schnell. Außerdem sind ihre Lungen und ihr Immunsystem noch nicht voll entwickelt.
dpa/belga/rtbf/jp