Bei Protesten in der nordirischen Hauptstadt Belfast ist es zu Ausschreitungen gekommen. Mehrere Hundert Menschen hatten sich in der Stadt versammelt, um gegen Einwanderung zu demonstrieren.
Einige Demonstranten steckten Fahrzeuge in Brand, darunter einen Bus. Auch an mehreren Häusern wurde Feuer gelegt. Bewohner mussten evakuiert werden. Wie in Luftaufnahmen im Nachrichtensender Sky News zu sehen war, stieg in Teilen der Stadt schwarzer Rauch auf. Der BBC zufolge kam es auch in anderen Städten von Nordirland zu Protesten.
Zum Anlass nahmen die Demonstranten einen Messerangriff am Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen 30 Jahre alten Mann aus dem Sudan.
dpa/est