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Neue US-Angriffe auf Ziele im Iran - Golfstaaten unter iranischem Beschuss

10.06.202607:30
  • Bahrain
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Anwohner gehen baden, während Fracht- und Handelsschiffe in der Straße von Hormus vor Anker liegen
Anwohner gehen baden, während Fracht- und Handelsschiffe in der Straße von Hormus vor Anker liegen (Bild: Amirhossein Khorgooei/AFP)

Trotz Waffenruhe und laufender Verhandlungen haben die USA und der Iran in der Nacht zum Mittwoch gegenseitige Angriffe durchgeführt. Zuerst hatten die amerikanischen Streitkräfte nach eigenen Angaben Ziele in der Nähe der Straße von Hormus angegriffen: iranische Luftverteidigungs-Stellungen, Bodenkontrollstationen und Radarsysteme.

Laut dem US-Regionalkommando Centcom handelte es sich um eine verhältnismäßige Reaktion auf den Absturz eines US-Hubschraubers. Die US-Regierung geht davon aus, dass eine iranische Drohne absichtlich mit dem Hubschrauber kollidierte. Am frühen Mittwochmorgen wurde die US-Operation für beendet erklärt.

Der Iran reagierte mit Attacken auf US-Stützpunkte in der Golf-Region. Der Golfstaat Kuwait geriet erneut unter Beschuss. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte das Militär mit. Auch in Bahrain heulten die Sirenen auf. Die Bevölkerung solle sich in Sicherheit bringen und ruhig verhalten, teilte das dortige Innenministerium mit.

Nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden griff der Iran als Reaktion auf die US-Bombardements auch einen US-Stützpunkt in Jordanien an. Bisher ist unklar, ob auch Teheran es bei begrenzten Angriffen belässt.

dpa/dlf/est

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