Vor der Küste Mauretaniens im Nordwesten Afrikas sind innerhalb von zehn Tagen mehr als tausend Migranten aus Seenot gerettet worden.
Das teilte die mauretanische Küstenwache mit.
Demnach wurden insgesamt 1.076 Menschen in mauretanischen Gewässern aufgegriffen. Sie waren mit Booten unterwegs zu den Kanarischen Inseln, die für viele Migranten als Tor nach Europa gelten. Alle Geretteten wurden in EU-finanzierte Aufnahmelager gebracht. Dort werden sie registriert und es wird geprüft, ob sie Anspruch auf internationalen Schutz haben.
Die Atlantikroute von Westafrika zu den Kanaren zählt zu den gefährlichsten Flucht- und Migrationsrouten der Welt. Die Überfahrten erfolgen häufig mit überladenen und kaum seetüchtigen Booten.
dpa/mh