Weltweit leiden mehr als zwölf Millionen Kinder an einer lebensbedrohlichen Form von Unterernährung. Gleichzeitig steht seit rund 30 Jahren eine wirksame therapeutische Spezialnahrung zur Verfügung. Das schreibt die Kinderrechtsorganisation Unicef in einer Mitteilung.
Unterernährung bei Kindern könne nicht mit Reis oder gewöhnlicher Nahrung behandelt werden. Dafür brauche es spezielle Produkte in Form einer energiereichen Nährpaste, so die belgische Unicef-Direktorin Christèle Devos.
Derzeit leiden fast 43 Millionen Kinder an Unterernährung, darunter mehr als 12 Millionen an der schwersten und tödlichsten Form. Unicef fordert daher einen besseren und ungehinderten Zugang zu therapeutischer Nahrung. In einer Welt des Überflusses dürfe kein Kind an Unterernährung sterben, so das Fazit von Christèle Devos.
belga/mh