In Bolivien hat das Parlament grünes Licht für einen möglichen Einsatz des Militärs gegeben, um die Straßenblockaden zu räumen.
Hintergrund der Proteste ist die schwere Wirtschaftskrise, die das Land seit Jahren belastet und sich nach Angaben von Beobachtern in den vergangenen Monaten weiter verschärft hat.
Bauern, Minenarbeiter und Transportunternehmer blockieren seit über einem Monat wichtige Verkehrsachsen. Sie protestieren damit gegen die Krise und fordern den Rücktritt von Präsident Paz, der erst seit etwa sechs Monaten im Amt ist.
Die Proteste haben das öffentliche Leben in weiten Teilen des Landes erheblich beeinträchtigt. Versorgungsketten sind unterbrochen, in mehreren Regionen kommt es immer wieder zu Engpässen bei Lebensmitteln und Treibstoff.
belga/mh