Das Kennedy Center in Washington verbannt den Namen von US-Präsident Trump aus offiziellen Dokumenten. Mitarbeiter der weltberühmten Kultureinrichtung wurden angewiesen, Trumps Name "sofort" aus E-Mail-Signaturen, Briefköpfen und von Anrufbeantwortern zu entfernen. Bis zum 12. Juni müssten zudem Webseite, Broschüren und Schilder im Innen- und Außenbereich geändert werden.
Der Schritt folgt auf eine Gerichtsentscheidung in der vergangenen Woche. Ein Richter ordnete an, dass Trumps Name wieder von der Fassade des Zentrums verschwinden muss. Trump reagierte höchst verärgert auf das Urteil.
Trump hatte das Kennedy Center kurz nach seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen "anti-amerikanische Propaganda" in der Kulturwelt angekündigt.
Im Dezember wurde das Kennedy Center in Trump Kennedy Center umbenannt. Das führte zu großem Protest.
dpa/sh