In Chicago steht ein neues Museum vor der Eröffnung, das der Karriere des früheren US-Präsidenten Barack Obama gewidmet ist. Die Ausstellung zeigt Stationen aus dem Leben des Demokraten vor und nach seinem Aufstieg zum ersten schwarzen Präsidenten der USA - darunter die mühsame Neustrukturierung der Gesundheitsversorgung, die Obama einst durchsetzte, und die Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden.
Obamas diplomatische Bemühungen werden unter anderem mit seiner Rede vor dem Brandenburger Tor mit der damaligen deutschen Kanzlerin Angela Merkel gewürdigt. Besucher können zudem durch ein nachgebautes Oval Office in Originalgröße gehen.
Auf dem rund 7,8 Hektar (etwa elf Fußballfelder) großen Campus finden sich neben dem Museum auch ein Forum, eine Mehrzweckhalle und ein Teil der öffentlichen Stadtbibliothek. Der Bau kostete rund 850 Millionen US-Dollar und wurde über Spenden realisiert.
Das Obama Presidential Center wird am 19. Juni für die Öffentlichkeit geöffnet - am US-Feiertag "Juneteenth", der dem Gedenken an die Befreiung der afroamerikanischen Bevölkerung vom Joch der Sklaverei im Jahre 1865 gewidmet ist.
dpa/sh