Die Weltorganisation für Meteorologie ruft Länder zur Vorbereitung auf extremes Wetter auf. Die Behörde warnt vor einer möglichen neuen El-Niño-Phase. Sie könnte mehrere Monate andauern und mindestens mittelstark ausfallen.
Die Folgen seien Dürren, Starkregen und Hitzewellen. Auch Ozeane könnten stärker aufheizen. Die Folgen träfen Landwirtschaft, Gesundheitssysteme und Energieversorgung. Die WMO fordert Regierungen auf, frühzeitig Warnsysteme und Vorsorgepläne auszubauen.
El Niño entsteht, wenn sich das Oberflächenwasser im östlichen Pazifik ungewöhnlich erwärmt. Dadurch verschieben sich weltweite Wettermuster. Die Auswirkungen auf Europa sind noch unklar. UN-Generalsekretär Guterres fordert schnellere Klimaschutzmaßnahmen und weniger fossile Energien. Experten erwarten aufgrund des Klimawandels weltweit mehr extreme Wetterlagen, mit regional sehr unterschiedlichen Auswirkungen.
vrt/vk