Der ungarische Staatspräsident Sulyok weigert sich trotz eines Ultimatums weiter, sein Amt niederzulegen. Der neue Premier Magyar hatte Sulyok eine Frist bis Mitternacht gesetzt, um zurückzutreten.
Die Frist ist erfolglos abgelaufen. Magyar wirft dem Präsidenten vor, eine Marionette der früheren Regierungspartei Fidesz zu sein und über mehrere Skandale und Korruptionsfälle geschwiegen zu haben.
Am Montag wollen der Premier und der ungarische Außenminister Sulyok einen Besuch abstatten, um den Druck zu erhöhen.
vrt/jp