Nach dem Unglück auf dem Gelände einer Verpackungsfirma im Nordwesten der USA wurden sechs der neun zuletzt noch als vermisst geltenden Arbeiter tot geborgen. Das teilte die Feuerwehr mit. Die Zahl der bestätigten Todesopfer steigt damit auf acht.
Am Dienstag war auf dem Gelände der Firma ein riesiger Tank mit Weißlauge geborsten. Der Tank hat eine Kapazität von mehr als 3,4 Millionen Litern. Die Räumungsarbeiten gestalteten sich schwierig, weil der Tank zunächst als einsturzgefährdet galt. Acht Menschen waren mit Verletzungen ins Krankenhaus gekommen.
Das Gelände der Verpackungsfabrik grenzt direkt an den Columbia River. Nach Angaben der Feuerwehr ist bei dem Unfall ein Teil der Weißlauge in den Fluss gelangt. Zudem ist kontaminierte Flüssigkeit in ein Deichnetz gelangt und in die Gärten der Anwohner gelaufen. Das könne für Menschen und Haustiere gefährlich werden.
dpa/sh