Die Lage zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah im Libanon verschärft sich erneut dramatisch. Trotz einer seit April geltenden Waffenruhe greifen sich beide Seiten weiter gegenseitig an.
Bei neuen israelischen Luftangriffen im Süden und Osten des Libanon wurden nach Behördenangaben allein am Dienstag 31 Menschen getötet. Israels Armee meldete im Gegenzug erneut Drohnenangriffe aus dem Libanon auf Nordisrael.
Erstmals seit Beginn der Waffenruhe rief Israel die Bewohner der südlibanesischen Städte Tyrus und Nabatija zur Flucht auf. Beobachter sehen darin ein Zeichen für eine Ausweitung der israelischen Militäreinsätze im Südlibanon.
Die Hisbollah liefert sich nach eigenen Angaben schwere Gefechte mit israelischen Bodentruppen. Sorge bereiten zudem neue Glasfaserdrohnen der Miliz, die laut Experten schwer abzuwehren sind.
dpa/vk