Die USA haben trotz einer offiziellen Waffenruhe Ziele im Süden des Iran angegriffen. Das US-Militär teilte mit, es handle sich um Maßnahmen zur Selbstverteidigung.
Dabei seien unter anderem Raketenabschussanlagen getroffen worden sowie iranische Schiffe in der Straße von Hormus, die versucht hätten, dort Minen zu verlegen. Iranische Medien berichteten von mehreren Toten auf der Insel Larak in der Meerenge.
Trotz der Angriffe sollen die Verhandlungen über ein dauerhaftes Kriegsende im Iran weitergeführt werden. Das hat US-Außenminister Rubio gesagt. Derzeit gehe es vor allem um bestimmte Formulierungen in dem Abkommen. Bis zu einer Unterzeichnung könne es noch ein paar Tage dauern.
dpa/belga/jp