Im Iran sind erneut zwei Männer hingerichtet worden. Nach Angaben der iranischen Justiz sollen die beiden "Mitglieder terroristischer Gruppen" gewesen sein und einen bewaffneten Aufstand organisiert haben. Das habe die nationale Sicherheit gefährdet.
Die Menschenrechtsorganisation Hengaw mit Sitz in Norwegen sprach von kurdischen politischen Gefangenen. Im Iran werden derzeit nach den Massenprotesten im Januar und in Zusammenhang mit Spionagevorwürfen viele Todesurteile vollstreckt.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtet von mindestens 2.159 Hinrichtungen im Iran im vergangenen Jahr, einem neuen Höchstwert seit 1981. In der Islamischen Republik werde die Todesstrafe zur politischen Unterdrückung und Einschüchterung der Bevölkerung angewandt, schrieb die Organisation in einem Bericht zu Beginn der Woche.
dpa/est