Bei dem tödlichen Angriff auf eine Moschee in San Diego hat der getötete Wachmann nach Darstellung der Polizei weit Schlimmeres verhindert.
Sein Handeln hat zweifellos dazu geführt, dass die beiden Verdächtigen aufgehalten, abgelenkt und letztendlich abgehalten wurden, in den Bereich der Moschee vorzudringen. Dort befanden sich zum Zeitpunkt der Tat bis zu 140 Kinder.
Laut Polizei lieferte sich der Wachmann einen Schusswechsel mit den 17- und 18-jährigen Angreifern. Währenddessen habe er mit seinem Funkgerät die Abriegelung des Gebäudes veranlasst.
Bei dem Angriff auf das islamische Zentrum waren am Montag drei Menschen getötet worden, die beiden Tatverdächtigen wurden wenig später tot in einem Auto aufgefunden - mutmaßlich durch selbst zugefügte Schusswunden.
Die Täter haben ihre Tat offenbar live ins Internet übertragen. Kurz nach dem tödlichen Angriff tauchte im Netz ein Video auf, das die Täter augenscheinlich selbst aufgenommen hatten, wie der Sender CNN und die "New York Times" berichten. Die Ermittlungsbehörden haben die Echtheit des Videos bislang nicht offiziell bestätigt.
dpa/sh