Rund sieben Wochen nach dem lange unbemerkt gebliebenen Ausbruch des Hantavirus auf der "Hondius" ist das Kreuzfahrtschiff in die Niederlande zurückgekehrt.
Das Schiff machte am Montag im Hafen von Rotterdam fest. An Bord waren nach Angaben der Reederei eine Restbesatzung von 25 Seeleuten sowie ein Arzt und eine Pflegekraft. Auch die Leiche der am 3. Mai auf See gestorbenen deutschen Frau wurde mit nach Rotterdam gebracht. Sie soll in einem Krematorium unweit des Amsterdamer Flughafens Schiphol eingeäschert werden, wie das Rotterdamer Gesundheitsamt der Nachrichtenagentur ANP mitteilte.
Die 25 Mitglieder der Besatzung sollten in Rotterdam erneut getestet werden. Bei keinem der zuletzt an Bord befindlichen Menschen waren Symptome einer Virusinfektion festgestellt worden. Die Desinfektion und Reinigung des Schiffes beginnt nach Angaben der Rotterdamer Gesundheitsbehörde am Dienstag und wird voraussichtlich bis Freitag dauern.
dpa/est