Der frühere Machthaber Venezuelas, Nicolás Maduro, muss sich nach Aussagen seines Sohnes eine Gefängniszelle mit 18 weiteren Häftlingen teilen.
Der venezolanische Staatschef und seine Ehefrau waren Anfang Januar von US-Truppen in der Hauptstadt Caracas festgenommen und nach New York ausgeflogen worden, wo Maduro seitdem in einem Gefängnis untergebracht ist.
Er ist unter anderem wegen "Drogenterrorismus" angeklagt. Maduro bestreitet, sein Amt dazu genutzt zu haben, um den Schmuggel von Tausenden Tonnen Kokain in die USA zu ermöglichen.
Das alles sei ein politischer Prozess, behauptet auch sein 35-jähriger Sohn. Trotz der zunehmenden Spannungen mit der US-Regierung sei der Militäreinsatz unerwartet gewesen.
dpa/sh