Der Iran hat abermals ein Todesurteil nach Spionagevorwürfen vollstreckt. Am Mittwochmorgen wurde ein IT-Experte durch Erhängen hingerichtet, berichtet die Nachrichtenagentur Misan.
Irans Justiz hatte ihm Zusammenarbeit mit dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad zur Last gelegt. Der Mann wurde nach Informationen des Menschenrechtsnetzwerks HRANA 2024 festgenommen, als er aus der Türkei zurück in seine Heimat reiste. Demnach verbrachte er die ersten Monate im berüchtigten Ewin-Gefängnis in der Hauptstadt Teheran zunächst in Isolationshaft.
dpa/sh