Der Iran verfügt immer noch über den Großteil seiner Raketenbestände. Das berichtet die "New York Times" und beruft sich auf Erkenntnisse von US-Geheimdiensten.
Demnach besitzt der Iran noch etwa 70 Prozent seines Raketenarsenals und seiner mobilen Abschussrampen. Die "New York Times" berichtet darüber hinaus, einige hochrangige Beamte seien besonders wegen Hinweisen alarmiert, dass der Iran den Zugang zu den meisten seiner Raketenstellungen wiederhergestellt habe, die er entlang der Straße von Hormus unterhalte.
Aktuell herrscht im Iran-Krieg eine brüchige Waffenruhe, Verhandlungen um ein Kriegsende sind ins Stocken geraten.
Iran: USA wollen vollständige Kapitulation
Mit Blick auf die Ungewissheit über die Zukunft des Iran-Kriegs kritisiert Teheran die Verhandlungsstrategie der Vereinigten Staaten. Die USA strebten keine echten Verhandlungen an, sondern die vollständige Kapitulation Irans, hieß es aus dem iranischen Außenamt. Der Standpunkt Irans sei eindeutig: Man wolle eine Beendigung der Kampfhandlungen.
US-Präsident Trump hatte die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe öffentlich infrage gestellt. Als Grund nannte Trump einen Vorschlag aus Teheran zur Beendigung des Krieges, den er als "dämlich" bezeichnete.
dpa/sh