Als Folge des Iran-Kriegs ist am Montag wieder mit steigenden Öl- und Gaspreisen zu rechnen. Konkreter Auslöser ist, dass US-Präsident Trump die iranischen Vorschläge für ein Kriegsende abgelehnt hat.
Dadurch bleibt eine Wiederöffnung der Straße von Hormus weiter ungewiss. Die Schifffahrtsroute ist zentral für den weltweiten Öl- und Gastransport.
Die Ölsorten Brent und WTI legten um fast fünf Prozent zu. Brent kostet wieder mehr als 105 Dollar pro Barrel, WTI mehr als 100 Dollar.
Auch der Gaspreis ist gestiegen: Auf dem europäischen Referenzmarkt verteuerte sich Gas um 2,4 Prozent auf rund 45 Euro pro Megawattstunde.
Der indische Premierminister Modi hat seine Landsleute dazu aufgerufen, weniger Benzin und Diesel zu verbrauchen, da es aufgrund des Krieges im Nahen Osten zu Versorgungsproblemen kommt. Wo immer möglich, sollten die Menschen öffentliche Verkehrsmittel statt das eigene Auto nutzen.
Auch regte Modi an, Fahrgemeinschaften zu bilden. Um Kraftstoff zu sparen, solle verstärkt von zuhause gearbeitet werden, Versammlungen sollten möglichst online abgehalten werden.
Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs sind viele Länder in Asien von Energieknappheit und gestiegenen Preisen betroffen.
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